Fragen Zum Kudrunepos. ber Den Sprachlichen Gebrauch Von IR Und Du Und Den Charakter Hagens

Fragen Zum Kudrunepos. ber Den Sprachlichen Gebrauch Von IR Und Du Und Den Charakter Hagens

Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Universität zu Köln, Veranstaltung: Einführungsseminar: Ältere deutsche Sprache und Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Als der König seinen Sohn Hagen anspricht, ist er noch nicht sicher, ob er wirklich sein Sohn oder ein Fremder ist ("sît irz der recke der nach uns hât gesant / und jehet ze einer muoter der edelen küniginne?," 152, 2-3). Er weiß also noch nicht, ob er in einem Herrschaftsverhältnis zu Hagen steht und kann ihn somit nicht mit "du" ansprechen. Deshalb wahrt er noch Distanz und benutzt die unverfänglichere Anrede "ir." Als die Mutter Hagen anspricht, weiß sie bereits sicher, dass er ihr Sohn ist, da sie die sicheren Kennzeichen ("diu wâren bilde," 153, 4) dafür bereits entdeckt hat. Somit weiß sie, dass sie in einem Herrschaftsverhältnis zu Hagen steht und daher berechtigt ist, ihn zu duzen ("bis willekomen, Hagene, mîn éinígez kint. / nu mügen sich dîn wol troesten die hie bî Siegebande sint." 154, 3-4).

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Details

Author(s)
Stephanie Schmitz
Format
Paperback | 20 pages
Dimensions
178 x 254 x 1mm | 54g
Publication date
11 Nov 2013
Publisher
GRIN Verlag
Language
German
Edition Statement
3. Auflage
ISBN10
3656531366
ISBN13
9783656531364